Ikebana – die Kunst des Blumensteckens
Eine Zen Kunst – und weit mehr als Dekoration. Schon in früheren Zeiten haben Japaner auf dem Blumenweg (Kado) ihre Haltung geschult, um den Lebenssituationen gewachsen zu sein. Der Weg des Ikebana ist anregend und tief mit der Natur und mit der Philosophie verbunden.
Ikebana ist eine erlernbare japanische Blumensteckkunst und auf jeder Stufe des Lernens reizvoll. Wer einmal damit anfängt erlebt eine besondere Betrachtungsweise von Blüten und Pflanzen und bekommt somit einen tieferen Zugang zur Natur.
Das vierstündige Bildungsangebot gliedert sich in mehrere Teile:
- Teil I: Ankommen, Vorstellung, Theorie/Geschichte des Ikebanas, Vorstellung der Arbeitsmaterialien
- Teil II: ca. 45 minütiger Rundgang durch den Botanischen Garten mit Schwerpunkt Japan und Input im Japanischen Pavillon, 15 Minuten Pause.
- Teil III: praktische Arbeiten unter Anleitung des aufrechten Grundstiels, Präsentation der Arbeiten und Besprechung, Aufräumen, Verabschiedung
Gearbeitet wird nach den Gestaltungsregeln der Sogetsu-Schule
Bitte mitbringen:
Eine flache Schale ca. 4-6 cm hoch, Durchmesser ca. 20-40 cm (notfalls kann mit einer Auflaufform oder Pasta Teller gearbeitet werden), Kenzan /Steckigel (ideal mit einem Durchmesser von 7 cm)
Rosenschere oder kleine Gartenschere.
Ein Kenzan kann auch ausgeliehen werden oder gegen eine Gebühr ab ca. 20,- Euro in bar, je nach Größe, bei den Referent*innen erworben werden. Auch der Erwerb von Gefäßen ist möglich.
Pflanzliche Materialien werden gestellt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Teilnehmer*innenzahl: max. 15 Personen
Zielgruppe: Erwachsene
Teilnahmegebühren: pro Person 20 Euro (zzgl. Einritt)
Anmeldung: erforderlich
Treffpunkt: Besuchszentrum, Eingang Königin-Luise-Platz
Dauer: 240 Minuten
Referent*innen: Renate Murawski und Detlev Dahlmann